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Was
treiben vier dunkle, sonnenbebrillte Gestalten in Anzügen
zu später Stunde, die sich bei schummerigem Licht und verrauchter
Luft auf einem ausgetretenen Teppich versammeln? Möglicherweise
planen sie einen Bankraub...
Hören
diese Dunkelmänner jedoch auf die Namen ELVIS, NICK,
JOE und SAM, so dient dieses denkwürdige Zusammentreffen
wohl nur einem Zweck: Den Laden musikalisch aufzumischen. Die
Spezialität des Syndikats die
drahtzieher sind die feinen Zwischentöne,
und ihre Waffen sind Gesang, Gitarre, Bass, Schlagwerk und einiges
mehr, mit denen sie ihre Klienten gefügig machen. Die Drähte
werden dabei zu den verschiedensten Stücken gezogen, sei
es ein herzerweichender Jazzstandard oder ein aktueller Gossenhauer,
sei es die radiotaugliche Pop-Perle oder ein verruchter Blues.
Songs der verschiedensten Stilrichtungen; unter anderem von
Kante, Stray Cats, Manfred Krug, Johnny Cash, Costello, Pink
Floyd, Element of Crime. Alles ist möglich, wenn ein Stück
durch die Mangel gedreht wurde und an die spezielle Besetzung
von die drahtzieher angepaßt
wurde. Das Markenzeichen von die drahtzieher
ist Musik, die immer dynamisch ist, aber Raum zum Luftholen
läßt und ein Sound, der unabhängig von aktuellen
Trends akustisch und klassisch versöhnt, um im nächsten
Moment das rockende Brett hervorzuholen. So garantieren die
rauhen Jungs, die dieses Geschäft seit vielen Jahren betreiben,
dass ein Auftritt unter ihrer Regie spannend wie ein Krimi wird.
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